BRETT HUNT


Brett Hunt ist ein 1973 geborener Songschreiber, hervorragender Gitarrist und Harmonikaspieler, der aus Bondi Beach, Australien stammt. 

Brett Hunt gastierte am 18.11. bei Radio Ludwigsburg zum Interview. Dabei spielte er den Titel "Let Me In" live ein, mit einem wunderbaren Solo auf der Gitarre.

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Am Abend vorher hatte Forever Young die Ehre, mit Brett Hunt, und seinem Fahrer Phillip, einem Medizinstudent aus Krefeld, den Abend in der Gaststätte des TSV Grünbühl zu verbringen. Hier wurde ein leckeres Schnitzel verspeist, und das eine oder andere Gläschen getrunken. Vereinswirt "Karle" spendierte dann noch einen "Selbstgebrannten". Es wurde viel Interessantes über alle möglichen Themen, zum Großteil natürlich Musik, ausgetauscht. Brett Hunt ist ein überzeugter "Akustikmusiker". Dabei hat er seine Gitarrentechnik so weiterentwickelt, dass es ihm möglich ist, auch als Solokünstler nicht langweilig zu werden. Beim Spielen verwendet er Banjo-Picks. Sein Fingerpicking erinnert bisweilen stark an Richard Thompson (hört Euch z.B. seinen Song "Rachel" an !). Als ich das ihm gegenüber erwähnte, war er sehr erfreut, und, oh Wunder, RT ist eines seiner Vorbilder. Inspirationen für seine Songs holt er sich in Alltagssituationen, und macht sich stets Notizen. Als es beim Interview mit Radio Ludwigsburg zunächst technische Pannen gab, kündigte er an, hierüber eventuell einen Song zu schreiben. Brett Hunt ist nicht nur Musiker, sondern auch Eigner eines kleinen Theaterensembles, das z.B. geschichtliche Themen Australiens an Schulen spielerisch darstellt, womit bei den Jugendlichen mehr Interesse geweckt wird als beim herkömmlichen Unterricht.

Infos über Brett Hunt, und Songs zum Anhören, finden sich bei myspace.com

Ein lesenswerter Bericht + zahlreiche Fotos über sein Konzert in Hamburg in Cosma Shiva Hagens "Sichtbar" finden sich hier.

Folgende Kurzbio fand ich im Internet unter http://www.regioactive.de/bretthunt

Brett Hunt lebt mit seiner Familie am schönen Bondi Beach in Sydney, Australien. Zu Hause ist er allerdings eher selten. Er bespielt seit ungefähr 15 Jahren ganz Australien, kennt fast jeden Club, viele Festivals und vor allem die Weiten des Outbacks. Diese gilt es nämlich zu durchqueren, um von einem Gig zum anderen zu kommen. Mit Mitte Dreißig wagt er jetzt den Schritt nach Europa: Am 9. Oktober erscheint sein Album CORRUGATED ROAD beim deutschen Label TONETOASTER.

Als zweitgeborener Drilling wächst er in einer sehr musikbegeisterten Familie auf. „Bei uns lief ständig die Musik der Country-Legenden: Johnny Cash, Hank Williams, Willie Nelson, eben alles was die Plattensammlung meiner Eltern hergab.“ Dazu hört Brett seit frühester Kindheit Neil Young, Bob Dylan bis hin zu Elvis und Neil Diamond. Durch seine Vorbilder inspiriert, beginnt Brett früh sich am Klavier der Familie zu versuchen.

Mit 14 Jahren sieht er den Film Crossroads im Kino. „Sofort am nächsten Tag bin ich los und habe mir meine erste Mundharmonika gekauft!“ Er spielt in jeder freien Minute Songs nach, mit seinen Brüdern oder alleine. Bald kauft sich Brett seine erste Gitarre und fängt selbst an, Songs zu schreiben.

Mit 20 entschließt sich Brett sein Hobby zum Beruf zu machen. Er spielt viele Shows zunächst immer mit einer Band. Da so aber nichts von den Gagen übrig bleibt, beginnt er seine Songs so zu bearbeiten, dass sie auch allein gespielt druckvoll wie von einer Band klingen. Exzellentes Fingerpicking und percussive Elemente auf der Gitarre, seine kratzig-raue, tiefe Stimme, dazu Mundharmonika und eine Stomp-Box – fertig ist die Ein-Mann-Kapelle. Bretts Energie geladenen Liveauftritte machen ihn schnell auf der ganzen Insel bekannt. Egal ob in Pubs, auf Festivals oder auf Partys - er zieht jedes Publikum in seinen Bann. Mit ca. 250 Konzerten im Jahr verfügt Brett mittlerweile über eine unglaubliche Bühnenerfahrung und ein großes Repertoire an Songs.

Einige davon veröffentlicht er 2006 auf seinem Album CORRUGATED ROAD und erntet damit sehr gute Kritiken. Sein Stil deckt Singer/Songwriter-Elemente gepaart mit Blues-, Folk- und Country-Einflüssen ab. Fast alle Songs des Albums schreibt er auf Tour. Sie handeln von besagtem „Life on the road“, reflektieren bestimmte Situationen, Ereignisse, Gefühle oder sind als Dank an eine Person gerichtet. Zu jedem Song hat er eine tolle Geschichte parat, an denen er sein Publikum bei den Konzerten auch gerne teilhaben lässt. 

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Brett Hunt mit Herbert Friesendorff von Radio Ludwigsburg


 Mit Fahrer Phillip zu Gast beim TSV Grünbühl

Brett Hunt am 18.11. im "7180" in Crailsheim

Zum Konzert im "7180" (gesprochen "einundsiebzigachtzig") in Crailsheim nahmen mich Brett und Phillip in ihrem Van mit. Leider musste ich viel zu frühzeitig zum letzten Zug Richtung Stuttgart. Das, was ich noch mitbekommen habe, war sehr beeindruckend. Brett versteht es, neben Gesang und Gitarrespielen durch zusätzliche perkussive Elemente sehr viel Druck zu machen. Das "7180" ist ein sehr sympathischer Veranstaltungsort, wobei eine Wandmalerei (siehe Fotos) deutlich macht, dass diese Stadt ein bisweilen schauriges Nebeneinander von wunderschönen alten Häusern und unsäglichen Bausünden bietet. Bevor Brett Hunt zum Konzert antrat liefen übrigens über die Musikanlage uralte Aufnahmen aus den 40'er Jahren von Howlin' Wolf. Der Besucherandrang war anfangs schleppend, als ich aber um 21:30 Uhr die Lokalität leider verlassen musste, wurde es zunehmend voll.


 Kaum zu glauben:  eine klassische Musikbox im "7180" in Crailsheim


 Das "7180" macht Crailsheim bunt


 Nette Sitzecke mit Baumstämmen als Tischchen im "7180" in Crailsheim


 An der Bar im "7180"