Cropredy 1995 
Erneut Konzert-Highlight des Jahres
(Bericht im Wortlaut aus "Forever Young", Heft 2, September 1995; Fotos nachträglich eingefügt)

Auf Dave und Christine Pegg ist wirklich Verlass. Das diesjährige Festival in Cropredy war wieder einmal ein großartiges Ereignis. 
Und die Fans wissen es zu würdigen, denn am Ende war das Feld ziemlich überfüllt. Wenn es überhaupt etwas zu kritisieren 
gibt, dann war es der etwas seltsame Bierpreis von 2,05 Pence.

Ich persönlich habe dieses Jahr erst am Tag des Beginns des Festivals anreisen können. Hierbei wählte ich die Anreise 
von London-Heathrow mit der "Reading Railair Link", was mir Joachim Bongers empfohlen hatte. Es ist tatsächlich die 
beste Möglichkeit, wenn man so spät einfliegt und sich nicht abhetzen will, um rechtzeitig da zu sein. 
Halbstündlich fahren von Terminal 1 in Heathrow Busse nach Reading, und von dort gibt es eine perfekte Anbindung an 
das Eisenbahnnetz, sodaß ich in zwei Stunden in Banbury war. Man spart durch diese Anreise die lange Fahrt nach 
London hinein, und dann von "Marylebone" mit dem Zug wieder hinaus. Wer in Reading einen späteren der regelmäßig 
fahrenden Züge abwarten will, kann sich im dem Bahnhof gegenüberliegenden Pub "The Jolly Porter"
ein erstes Theakstons Best Bitter als Warm-Up genehmigen. 
Auf der Fahrt, die übrigens 17 Pfund einfach von Heathrow nach Banbury kostete, fiel mir zuallererst auf, 
daß England eine extrem lange Trockenperiode hinter sich gehabt haben mußte. Die Wiesen waren alle 
verbrannt, und das Vieh scharte sich überall um die Wassertröge. In der Tat erfuhr ich später, daß es der extremste 
Sommer seit vielen, vielen Jahren gewesen sei. In manchen Gegenden war sogar das wasser rationiert worden.
Mein Freund Joachim Bongers kam braungebrannt aus Irland an - sicherlich nicht das typische Land, 
um eine solche Farbe zu bekommen. 


Ein toller Eindruck, wie idyllisch es am Cherwell River, nahe des Festivals zugeht.

Die erste Band des Festivals, Eden Burning, wirkte beim oberflächlichen Zuhören, zugegeben noch nicht in bester Stimmung, 
wie eine Kopie von R.E.M..  Und da mir letztere auch nicht besonders gefallen, möchte ich mich eines weiteren Urteils enthalten. 


Cropredy Stage 1995

Als nächstes stand die Kathryn Tickell Band auf dem Programm. Hier vermisste ich eine etwas 
rockigere Besetzung. Kathryn Tickell selbst spielt Northumbrian Pipes und Geige, und sie wurde begleitet von 
Ian Carr an der Akustikgitarre und Neil Harland am Bass. Die Northumbrian Pipes müssen, im Gegensatz zu 
den Uillean Pipes, nur mit einer Hand gegriffen werden und klingen sehr viel mehr nach den schottischen Bagpipes. 
Ich persönlich hatte mir einen etwas peppigeren Auftritt von Kathryn Tickell erwartet, was natürlich die Qualität 
der Musik nicht schmälern soll. 


Kathryn Tickell

Hauptgruppe des ersten Tages waren die gerade von einer US-Tournee zurückgekommenen Procol Harum
Am Bass agierte, für viele überraschend, Matt Pegg, der Sohn des Veranstalters. Er schien sehr gut integriert 
zu sein. Der Auftritt gefiel dem Publikum natürlich insbesondere aufgrund der zahlreichen gespielten Klassiker.
Gary Brooker ist immer noch hervorragend bei Stimme, und die Hammond von Matthew Fisher klang herrlich 
authentisch. Belebendes Element der "neuen" Procol Harum ist zweifellos der Gitarrist Geoff Whitehorn, äußerlich ein 
wenig wie Ritchie Blackmore wirkend. Er war in jungen Jahren Mitglied bei Bad Company und If gewesen.
Sein rockiges Spiel machte es auch möglich, einen der etwas härteren Titel aus alten Tagen, Whiskey train
durchaus überzeugend wieder zum Leben zu erwecken. 


Geoff Whitehorn

Von den neueren Stücken hatte insbesondere
Perpetual emotion große Ähnlichkeit zum alten Material. Am besten kamen natürlich die Klassiker an, und 
bei Conquistador wurde als "special guest" Ric Sanders begrüßt. Er schwor, erst am Tag zuvor von diesem 
Auftritt erfahren zu haben. Nachdem man sich jedoch über die Tonart einig geworden war, klappte sein Einsatz bestens. 
Interessant bei A whiter shade of pale war, daß die zusätzlichen Verse, welche man 1967 hatte weglassen 
müssen, weil sie nicht ganz jugendfrei schienen, mittlerweile wie selbstverständlich dazugehören. 

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Gary Brooker, noch genauso gut bei Stimme wie 1967; rechts Matthew Fisher an seiner Hammond

Während des Konzerts erzählte mir Joachim Bongers auch noch etwas über die Geschichte des Namens der Band. 
Procol Harum war nämlich schon der Name der thailändischen Katze von Brooker, ehe die Band gegründet wurde.
Alles in allem hatte man nach dem Konzert nicht den Eindruck, es handle sich hier um eines der zahlreichen miesen 
Revival-Projekte, mit denen man ja im Zeitalter der zunehmenden Popularität von "Oldies" ständig konfrontiert wird.
Procol Harum müssen ernst genommen werden.


An der Bar, an der Bar, warum stehen die da?
Freunde Joachim Bongers, Paul Smith und Volker Grebenstein

Das Schwierige für mich am zweiten Festival-Tag ist immer der frühe Beginn um 12.00 Uhr, sodaß ich über die 
erste Band Waulk Elektrik nichts verlautbaren kann. Rechtzeitig zu Huw & Tony Williams, die übrigens nicht 
miteinander verwandt sind, erlebte ich frühzeitig den ersten Höhepunkt des Festivals. Was dieses Duo, welches bei 
Fairports letzter Winter-Tour im Vorprogramm aufgetreten war, an guter Unterhaltung bei hoher musikalischer Kompetenz 
bot, war schon mitreissend. Da Huw Williams der Autor einiger von Simon Nicol gesungener Songs ist, hörte man auch 
interessante andere Versionen bekannter Songs wie Travelling by steam, Summer before the war oder Some people cry
Der Auftritt war von vielen humorvollen Ansagen geprägt. So erklärte Huw Williams, bevor er zum Akkordeon griff, 
daß er eigentlich nur Schreibmaschine schreiben könne, daher würde man jetzt einen Titel in der Tonart "Semikolon" 
hören, mit einem bemerkenswerten Wechsel in die "Großbuchstaben-Stimmung". 


Huw & Tony Williams

Es folgte der Terrydactyl Two-Step, den sie nur deshalb spielten, weil einige Amerikaner extra wegen diesem 
Titel gekommen seien. Huw & Tony Williams überzeugten das Publikum mit einem gekonnten einstündigen Set und 
wurden mit viel Beifall verabschiedet. 
 


Gute Stimmung garantiert: Paul Smith, Dave Pegg und Kirsten Patt 
von der Gruppe Sister Moon 

Die Poozies verpasste ich leider fast vollständig wegen Interview-Terminen. Nicht zu überhören war jedoch 
ihr ausgezeichneter Chorgesang.

THE NERVE - die neuen Fotheringay?

Um halb vier nachmittags stand dann der von vielen mit Spannung erwartete Auftritt von The Nerve, ursprünglich als 
Tribute To Sandy Denny Band angekündigt, an. Mit Pat Donaldson, Gerry Conway und Jerry Donahue standen drei 
Originalmitglieder von Fotheringay auf der Bühne. Vikki Clayton war für dieses Projekt die logische weibliche 
Stimme gewesen, und als fünftes Mitglied für den leider ebenfalls verstorbenen Trevor Lucas hatte man auf 
Vorschlag von Donahue Doug Morter erkoren. Die Meinungen über diese Quasi-Wiedergründung von Fotheringay 
waren sehr geteilt. Zu kurzlebig war diese Band gewesen, und warum sollte man sie wieder zum Leben erwecken?
Nichtsdestotrotz freute sich die Mehrheit der Leute, einige Höhepunkte des englischen Folk-Rock erstmals 
wieder live präsentiert zu bekommen. Der Set begann zunächst mit Vikki Claytons The birth of Robin Hood
ehe bei The way I feel erstmals nostalgische Gefühle aufkamen. Doug Morter übernahm hier den Gesangspart.
Instrumentaler Höhepunkt des Stücks war, wie schon vor 25 Jahren, das Zusammenspiel von Bass und Schlagzeug 
im Mittelteil. Mit Gypsy Davey folgte schnell ein weiterer Höhepunkt, und Vikki Clayton war wirklich bestens bei Stimme.
Jerry Donahue und Doug Morter harmonierten als gleichberechtigte Gitarristen perfekt, und Gerry Conway begleitete, 
zusammen mit dem markant wie viele Jahre zuvor spielenden Basser Pat Donaldson mindestens so passend wie 1970.
Morter trug dann eines seiner eigenen Stücke, Don't make me old before my time, vor und sagte an, er habe es 
ursprünglich Buggers Off nennen wollen, um es seiner Lieblingsband New Kids On The Block widmen zu können. 
Morter ist ohne Zweifel einer der unterschätzten Gitarristen unserer Zeit. 

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Doug "Buggers Off" Morter und Pat Donaldson

Mit Banks of the Nile, John the gun, The sea und Fotheringay folgten weitere, Vikki Clayton gut zu Gesicht stehende, 
Klassiker aus dem Repertoire von Sandy Denny. Seine unglaublichen gitarristischen Fähigkeiten stellte Jerry Donahue
mit dem Orange Blossom Special unter Beweis. 

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Vikki Clayton, Doug Morter und Jerry Donahue hatten den Nerv

Leider ohne Zugabe verliessen The Nerve die Bühne. Ob es ein beständiges Projekt ist, muß man erst einmal abwarten. 
Ihr Stellenwert in Cropredy, berücksichtigt man die frühe Auftrittszeit um 15.30 Uhr, war jedenfalls nicht sehr attraktiv. 


D.M. hörte interessiert zu

Der Auftritt von The Nerve war ein größtenteils willkommener Ausflug in alte Zeiten. Vielleicht ein einmaliges Erlebnis? 
Ein von mir nachher gemachtes Interview gab leider keine Aufschlüsse über die mögliche Zukunft des Projekts. 


The Nerve v.l.:  Pat Donaldson, Jerry Donahue, Vikki Clayton, Doug Morter, Gerry Conway

Eben wegen dieses Interviews verpasste ich Wild Willy Barrett, der mir von anderen als multi-instrumentaler 
Komödiant beschrieben wurde.


Volker "Representing the Mambo" Grebenstein interviewt Jerry Donahue

Einen bleibenden Eindruck hinterließ am frühen Abend das Trio The Hamsters, in der Presse als kompetenteste 
Hendrix-Coverband gefeiert, wenngleich ich eine Abneigung gegen Leute habe, die Pseudonyme verwenden.
Mit namen wie Slim, Rev. Otis und Zsa Zsa kann man jedenfalls nicht viel anfangen. Einer der Drei ist wohl Ex-Mitglied 
der Kursaal Flyers, wie überhaupt The Hamsters auf angenehme Weise den Eindruck einer durch zahllose Auftritte 
gereiften Pubrock-Band machten. Ihre Mischung aus Coverversionen und Originalen sorgte jedenfalls für beste 
Stimmung. Als sie ziemlich authentisch den vom "Woodstock"-Soundtrack bekannten Star spangled banner intonierten, 
fühlten sich wohl viele Festival-Besucher um 26 Jahre zurückversetzt.
Und ihre Version von ZZ Tops Sharp dressed man wirkte um Längen besser als das Original.

Den attraktiven Platz direkt vor dem Auftritt von Fairport Convention erhielten um 19.00 Uhr berechtigterweise 
Richard & Danny Thompson. Neben bekannten Klassikern wie Don't sit on my Jimmy Shands, I feel so good
1952 Vincent Black Lightning, Turning Of The Tide und Wall Of Death wurden auch einige neue Stücke gespielt, 
wobei mir insbesondere ein Walzer und ein neuer Ohrwurm namens The Razor Dance auffielen. 
Bei der Zugabe Ragg Mop fand sich Christine Collister, Thompsons langjähriges Bandmitglied, als Chorsängerin ein. 
Richard Thompson hatte wieder einmal, auch ohne Band, das Publikum elektrisiert. Und Danny Thompson ist sein 
perfekter Begleiter als virtuoser Bassist. Diese Rolle mußte er jedoch bald wieder vertauschen mit dem Job 
des Conferenciers.


Freuen sich auf ihren Auftritt:  Happy Fairports

"And now we'll finish this event off with  ................. FAIRPORT CONVENTION !!!!",  war seine für hohen Pulsschlag 
sorgende Ansage des abschließenden Auftritts jener Band, die für all' dieses verantwortlich zeichnet. 
Und das Drum-Intro von Dave Mattacks zu Instrumental Medley 85 schien der beste Einstieg für ein weiteres 
grandioses Fairport-Konzert auf ihrem eigenen Festival zu sein. Gerade diese Nummer war gut gewählt, zeigte sie 
doch die hohe instrumentale Virtuosität aller Bandmitglieder. Simon Nicols Gesangsqualitäten würden noch oft genug zur 
Geltung kommen. Auch das zweite Stück war ein Instrumental, das Lark In The Morning Medley.
Schon frühzeitig waren 15.000 Leute bei bester Tanzlaune. Zwischenzeitlich erzählte mir Freund Joachim Bongers
von seiner Anfrage bei Simon Nicol, ob Fairport an diesem Abend I heard it through the grapevine spielen werde, worauf dieser geantwortet habe:  "It's more likely than Marvin Gaye recording Tear stained letter".
Alles klar?
Es folgten mehrere Titel von Jewel In The Crown, und bei Diamonds and gold konnte man zusätzlich einen 
phänomenalen Sonnenuntergang bewundern. Ein beim Publikum stets gern gesehens Zwischenspiel ist 
Bridge over the river Ash mit Simon Nicol an der Viola, Dave Pegg an der zweiten, und Martin Allcock an der dritten 
Geige, sowie Dave Mattacks am Bass. Dieses Mal wandelten sie das Arrangement ein wenig ab und bauten 
ein vollkommen neues Intro ein. An diesem Abend nannten sie es Bridge over the river Cherwell
Nach den zuverlässig wirkungsvollen Instrumentals Mock Morris 90 und Con Casey's jig / Trippin' up the stairs
kam mit James Taylors Frozen man, aus dessen Album New Moon Shine, eine erste echte Überraschung, 
geprägt durch die Textzeile "Lord, have mercy on the faults of a man". Jewel in the crown, Julie Matthews' bissiger 
Kommentar zum britischen Empire, wurde etwas unterkühlt präsentiert. Für Summer in December kam 
Chris Leslie als Gast auf die Bühne. Danach sang Dave Pegg mit All the dance numbers ein schönes 
Beispiel aus seinem bisher einzigen Soloalbum The Cocktail Cowboy... Hinzu gesellte sich nun ein echter 
Überraschungsgast, der Folkrockern gar nicht so bekannt sein dürfte: Joe Brown.
Er hatte in den frühen 60'er Jahren einige große Pop-Hits in Großbritannien, unter anderem 
A picture of you, welches Fairport natürlich zusammen mit ihm vortrug. Er war jedoch eingestiegen mit einer 
Stimmung machenden Version des Midnight Special und dem Martin Allcock sehr liegenden Summertime Blues.
Den rockigen Abschluß des Auftritts von Joe Brown bildete Can't hold still, eine Nummer im Chuck Berry-Stil, 
die Fairport durchaus gut zu Gesicht stand. Für Abkühlung sorgte anschließend das in blaues Licht gehüllte The Hiring Fair.


Mittlerweile an der Bar, hiring a fair drink:  v.l. Joachim Bongers, Wolfgang Tölch, Forever Young

Für Home is where the heart is, bei der ich Dave Peggs Gitarrenkünste Martin Allcock zugeordnet hatte, kam 
Jerry Donahue auf die Bühne und spielte ein wunderschönes Solo. Durch die Anwesenheit von Richard Thompson
bot sich jetzt geradezu das Medley Hanks for the memory zur Vorführung an. Dave Mattacks spielte hier einen 
überraschenden Drumbreak, der selbst Richard Thompson sich verwundert umdrehen sah. 


Leider nicht auf der Bühne:  Fred Thelonius Baker, hier mit seiner reizenden Tochter

Nach diesem Instrumental bahnte sich eine kurze Umbaupause an. Auf der Bühne wurde ein kleines Podium 
aufgebaut; gedacht für die weiblichen Mitglieder der nun ohne Zweifel auftauchenden Roy Wood Bigband.
Wood kam nach vorne, wurde frenetisch begrüßt, und schrie ins Mikrofon: "Going to a party".


Going to a party:  Roy Wood

Einen Moment dauerte es, bis ich schaltete, dann stand fest, daß der California man angesagt war.
Mit Fire Brigade folgte ein Move-Klassiker. Doch man gab sich nicht mit bekannten Versionen ab.
Richard Thompsons I want to see the bright lights bekam ein völlig neues Arrangement verpasst, und
Tear stained letter mit fetzigen Bläsersätzen und dem von Ric Sanders und Chris Leslie gemeinsam 
übernommenen ursprünglichen Akkordeon-Thema raubte einem dem Atem. 


Twinfiddling Sanders / Leslie gab es auch schon 1995

Auch Roy Wood steuerte ein Gitarrensolo bei. Wenn diese kochende Version nicht irgendwann veröffentlicht wird, verstehe 
ich die Welt nicht mehr. Mitgeschnitten wurde das ganze Konzert dem Vernehmen nach.


Richard Thompson heard it through the grapevine

In seinem Element bei derartig orgiastischen Momenten war Ric Sanders, Ihm überließ man das Intro zu 
Blackberry way, einem "der" Hits aus der Feder von Roy Wood. Gepaart mit Rückkopplungen leitete er diesen 
Klassiker gezupft und gestrichen, und in sein Instrument hinein schreiend, adäquat ein.
Für zwei Minuten konnte beim Refrain die Band aussetzen, denn das gesamte versammelte Auditorium übernahm 
die Zeile "Goodbye Blackberry Way" und wollte gar nicht mehr aufhören. Hernach folgte das von Richard Thompson gesungene 
I heard it through the grapevine in unerwartetem Arrangement. Besonderer Gast war Ex-Jethro Tull Clive Bunker.
Den das Blut zum Kochen bringenden Abschluß von Roy Woods Auftritt bildete der Bigband-Rock'n Roll 
Are you ready to rock, eine alte Wizzard-Nummer, mit einem Rock'n Roll-Solo von Roy Wood auf dem Dudelsack. 


Roy Wood, Richard Thompson, Dave Pegg

Altes Fairport-Feeling kam dann mit den Klassikern Matty Groves , Who knows where the time goes
und, natürlich, Meet on the ledge  auf. Wieder einmal trat man glücklich und zufrieden den Heimweg an. 


Ric Sanders in seinem Element


Setlist Cropredy 1995
enjoyed by Paul Smith


offizielles Pressefoto 1995:
Maartin Allcock, Dave Mattacks, Simon Nicol, Ric Sanders, Dave Pegg

Am Tag darauf wurde in Bloxham das traditionelle Aunt Sally Match eines Fairport-Teams gegen die 
"Amerikaner"ausgetragen. England gewann knapp und nahm den Pokal entgegen. 


Fairports Gitarrenhelden treffen sich mit Aunt Sally


Dave Pegg füllt den Pokal mit etwas Flüssigem

Bei der "Human Pyramid" wurde 1995 ein Rekord gebrochen. 

Am Ende brauchte Jonah Jones nur noch ein "leichtes Mädchen", unten zu betrachten. 

Auch in Japan ist man an Fairport Convention sehr interessiert, wie man dem Bericht von Tetsuo Uchida
textlich doch eindeutig entnehmen kann, oder ?


Tetsuo (links) präsentiert drei Jahre später stolz seine journalistische Arbeit.